»Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen«, sagte der Fuchs. »Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.«
Text: Antoine de Saint-Exupéry - Foto: Maria Kliem
DIE LIEBE ist für mich mehr als nur die Beschreibung einer romantischen Beziehung zwischen zwei Menschen. Liebe und Vertrauen sind für mich die wichtigsten Teile meiner 7 intuitiven Lebens-Prinzipien:
1. Alles ist möglich! Vertrauen ist der Anfang von allem!
2. Der freie Wille lässt sich durch Liebe nicht beeinflussen! Aber braucht es das? Lieben heißt geben.
3. Alle unsere Entscheidungen sind IMMER gut und richtig!
4. Frag niemals: Was hat es zu bedeuten! Gehe einfach den nächsten Schritt!
5. Es ist ein gutes Gefühl, etwas tun zu dürfen, das ICH MIR erlaubt habe!
6. Ob ich es wirklich tue, ist IMMER eine Entscheidung des jeweiligen Augenblicks!
7. Es gibt kein "Zurück" - jedenfalls nicht in eine frühere Situation!
Meine Familie hat mir in meinem Leben immer Liebe, Vertrauen und Halt gegeben. Mit ihr ist es mir gelungen, auch "schwierige Klippen" zu umschiffen und die wunderschönen Augenblicke wären ohne sie nur halb so schön gewesen.
Zu meiner Familie gehören:
Bernd-Richard (Jahrgang 1963) Richard (Jahrgang 2001) Franziska (Jahrgang 1985) mit ihrem Freund Sven
Maria (Jahrgang 1987) mit ihrem Freund Maximilian und Kilian - unser erster Enkel (Jahrgang 2009)
Wir wohnen im kleinsten Ortsteil der Gemeinde Schmitten. Hier haben wir einen Platz gefunden, an dem wir nach unserer Einschätzung sehr gut alt werden können... ein Fleckchen Erde, an dem die Hektik des Alltags noch nicht Einkehr gefunden hat... hoch über den Wipfeln des Taunus.
Weiterhin sind meine Familie auch meine Eltern sowie meine insgesamt 4 Schwestern (Andrea, Jaqueline, Doreen und Nadja).
Im Jahr 2008 - während meines Erzählstudiums - schrieb ich hier auf dieser Internetseite meine persönlichsten Gedanken. Inzwischen habe ich den für mich so wichtigen "Lebensfaden" weiter gesponnen und so meine ganz persönliche Version der Ringparabel aus "Nathan der Weise" gefunden. Unter dem Titel "Mein bester Freund" ist diese besondere Liebeserklärung seit Januar 2010 Bestandteil in meinem Erzählprogramm und auch die Inspirations-Geschichte meines Workshops "Machen Sie den Zweifel zu Ihrem besten Freund."
Die Liebe ist langmütig und freundlich. Sie hat auch noch Geduld, nachdem sie etwas hundert mal gesagt hat. Die Liebe eifert nicht, sie kennt keine Eifersucht, sie beneidet den andern nicht und versucht auch nicht alles nachzumachen. Die Liebe bläht sich nicht auf sie sagt nie: Sieh mal, was ich mit in unser Verhältnis gebracht habe. Sieh mal, wer ich bin – und du? oder: Ohne mich wärst du gar nichts. Die Liebe sucht nicht das ihre, Sie sagt: Ich bin für dich da, du bist für mich da und wir beide sind für Gott da. Die Liebe lässt sich nicht erbittern, sie sagt nicht: Das war das letzte mal ... Wenn du noch einmal ... Das war deine letzte Chance ... Die Liebe rechnet das Böse nicht zu, das vorschnelle Wort, das eingeschnappte Schweigen, das Böse wird nicht aufgestapelt für die Abrechnung. Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, aber sie freut sich über die Wahrheit, sie deckt nicht zu, sie lässt nicht Gras drüber wachsen, sondern sie bereinigt und vergibt. Sie verkauft aber auch nicht die Wahrheit um des lieben Friedens willen und für sie gibt es keine Wahrheit ohne Liebe. Die Liebe verträgt alles, auch wenn sie nicht versteht, warum der andere plötzlich so eigenartig geworden ist, wenn mit ihm scheinbar nicht mehr auszukommen ist. Die Liebe glaubt alles, sie nimmt den andern beim Wort, auch wenn sie ausgenutzt wird. Sie ist nicht ironisch und meint, was sie sagt. Die Liebe hofft alles, sie gibt die Hoffnung, dass Gott etwas aus dem anderen machen kann. Gegen Vererbung und Charakterschwäche setzt die Liebe Gottes verändernde Macht. Die Liebe duldet alles, sie hält das Unmögliche aus und wenn alles zusammen zu brechen scheint: Ehe, Familie, Glaube, Gemeinde, Beruf - dann blüht die Liebe als große Hoffnung über den Trümmern. Die Liebe hört niemals auf ... hört niemals auf ... niemals."
(Quelle: Diese Variation des "Hohelied der Liebe" - 1. Kor. 13 schickte mir ein Teilnehmer meiner Workshops. Er fand es bei der evangelischen Gemeinde in Rhede.)